Halbfinal-Aus im BFV-Hoepfner-Cup gegen den FC Forst
Jeder blamiert sich, so gut er kann. Nach einer streckenweise überheblichen Vorstellung ist der SV Waldhof im Halbfinale des BFV-Hoepfner-Cups ausgeschieden und muss die zuvor gehegten Träume vom DFB-Pokal begraben. Beim vom früheren SVW-Profi Sascha Licht trainierten Landesligisten FC Germania Forst unterlag die Elf von Trainer Alexander Conrad im Elfmeterschießen mit 4:6 (0:1, 1:1). Damit verfehlte der Oberligist sein erstes Saisonziel und muss auf zusätzlich erhoffte Einnahmen im Sommer verzichten. Damit verfehlte der Oberligist sein erstes Saisonziel und muss auf zusätzlich erhoffte Einnahmen im Sommer verzichten.
Ausgerechnet Licht versetzte dem hohen Favoriten den K. o. Nachdem die Platzherren durch einen sehenswerten Volleyschuss von Juchacz (42.) in Führung gingen und Monetta per Foulelfmeter nach der Pause ausglich (72.), war es der 33-Jährige, der den entscheidenden Strafstoß platziert an Waldhof-Keeper Tsiflidis vorbeischob Vor 1463 Besuchern im Waldsee-Stadion scheiterte zu Beginn des dramatischen Elfmeterschießens Stephan Maas am starken FC-Torsteher Norman Schimmel.
"Das kann man gar nicht mehr gut machen", war Berater Rüdiger Lamm bedient. "Das ist der absolute Super-GAU. Was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war grauenhaft und glich einem Kuriositäten-Kabinett," war Conrad restlos enttäuscht. Licht sah den Sieg nicht als späte Genugtuung am früheren Verein: "Ich erinnere mich an ein Pokalspiel mit dem SVW in Bahlingen, wo wir klarer Favorit waren, erst in der Verlängerung weiterkamen. Als höherklassige Mannschaft kannst du dich im Pokal nur blamieren. Wir haben mit Tugenden wie Kampf und Einsatz dagegen gehalten. Es ist ein tolles Gefühl, im Finale zu stehen", so der Matchwinner.
Der SVW blieb vor allem im Angriff harmlos, stellte den sportlichen Zweiklassen-Unterschied nie unter Beweis. Schon vor dem Führungstreffer stand das Glück Pate, als Licht nach einem Missverständnis zwischen Schwall und Geissinger nur die Querlatte traf (27.). robo
SV Waldhof: Daniel Tsiflidis , Kevin Wittke, Echendu Adiele, Patrick Geissinger, René Schwall (69. Stephan Maas), Thomas Ollhoff, Dennis Weiland (59. Emin Ismaili), Christian Schilling (59. Fisnik Myftari), Giovanni Speranza (109. Daniel Bogdanovic), Matteo Monetta, Daniel Reule (66. Ermin Melunovic)
Quelle: Mannheimer Morgen
Mein Kommentar zum Spiel:
Das ist nicht die Mannschaft der Vorrunde mit Siegeswille und Biss. Die Mannschaft ist um etliches geschwächt und sie bekommt es noch nicht einmal hin gegen einen Landesligisten ins Finale zu ziehen und den treuen Fans wenigstens eine kleine Freude zu erteilen. Ganz ehrlich gesagt wundert mich auch die Aufstellung von Conrad. Warum tauchen hier Spieler auf die schon seit längerer Zeit nicht mehr im Einsatz für die 1. Mannschaft waren ? Sieht oder sah Conrad dieses Spiel als Freundschaftsspiel an ? Wenn dieses Dilemma so weitergeht, dann schaffen wir es noch nicht einmal unseren lang ersehnten Weg positiv abzuschließen und nach 5 Jahren Oberliga endlich mal wieder aufzusteigen. Wenn wir noch nicht einmal das hinbekommen na dann "Nie mehr SV Waldhof".
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