Günter Güttler

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Günter Güttler
Günter Güttler 87 88.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Günter Güttler
Geburtstag 31. Mai 1961
Geburtsort Erlangen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Größe 191 cm
Position Mittelfeld / Abwehr
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend

bis 001976
07/1976 - 06/1978
DeutschlandDeutschland SC Herzogenaurach Nord
DeutschlandDeutschland 1. FC Herzogenaurach
DeutschlandDeutschland ASV Herzogenaurach
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1978 – 06/1980
07/1980 – 06/1983
07/1983 – 06/1984
07/1984 – 06/1987
07/1987 – 06/1990
07/1990 – 06/1994
07/1994 – 06/1996
07/2000 – 06/2001
DeutschlandDeutschland ASV Herzogenaurach
DeutschlandDeutschland FC Bayern München
DeutschlandDeutschland KV Mechelen
DeutschlandDeutschland 1. FC Nürnberg
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland FC Schalke 04
DeutschlandDeutschland SpVgg Greuther Fürth
DeutschlandDeutschland ASV Neumarkt
400(17)
110( 2)
100( 2)
88 (10)
850( 5)
1190( 4)
280( 1)
[1]40( 0)
Stationen als Trainer
07/1996 – 06/1998
07/1998 – 06/2001
09/2001 - 05/2003
04/2006 - 06/2008
07/2008 - 04/2009
07/2010 - 12/2010
06/2013 - 11/2014
01/2015 - 06/2016
07/2016 - 10/2022
DeutschlandDeutschland 1. FC Köln (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland ASV Neumarkt
OsterreichÖsterreich SK Rapid Wien (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland SSV Jahn Regensburg
DeutschlandDeutschland Wacker Burghausen
DeutschlandDeutschland SpVgg Weiden
DeutschlandDeutschland SB DJK Rosenheim
DeutschlandDeutschland TSV Ampfing
DeutschlandDeutschland SB DJK Rosenheim (sportl. Leiter)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 9. Juni 2020

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Günter Güttler (* 31. Mai 1961 (63 Jahre) in Erlangen) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere

Spieler

Aus der Jugend des 1. FC Herzogenaurach hervor gegangen (wie auch Lothar Matthäus) erhielt Güttler 1980 einen Lizenzspielervertrag beim FC Bayern München für die Bundesliga-Saison 1980/81. Am 31. Oktober 1980 (12. Spieltag) - mit Einwechslung in der 73. Minute für Paul Breitner – beim 4:2-Heimsieg über den 1. FC Nürnberg gab er seinen Einstand, das Spiel sollte das einzige in seiner ersten Profi-Saison bleiben. In der Folgesaison kam er achtmal zum Einsatz und erzielte dabei auch zwei Tore; beide am 30. März 1982 (26. Spieltag) beim 3:0-Erfolg in Nürnberg. Im Europapokal der Landesmeister spielte er viermal; zweimal gegen Östers IF, einmal gegen FC Universitatea Craiova und im Finale gegen Aston Villa. Im dritten Spieljahr bestritt er nur noch zwei Spiele; sein letztes am 4. Juni 1983 (34. Spieltag) beim 3:2-Auswärtserfolg gegen den 1. FC Nürnberg.

1983/84 spielte er in Belgien für den KV Mechelen und kehrte nach nur einer Saison zurück nach Deutschland. Für den 1. FC Nürnberg spielte er 1984 zunächst in der 2. Bundesliga spielte und schaffte den Aufstieg. Danach kickte er von 1985 bis 1987 gemeinsam mit den späteren Waldhöfern Dieter Eckstein und Frank Lippmann in der Bundesliga, bis er danach für drei Jahre zum SV Waldhof Mannheim übersiedelte. In der „Rangliste des Deutschen Fußballs“ des „kicker“ vom 2. Januar 1990 wurde Güttler unter der Rubrik „offensives Mittelfeld“ als „im weiteren Kreis“ aufgeführt.

Von 1990 bis 1994 – auch hier im ersten Jahr zunächst in der 2. Bundesliga – spielte er nun als Abwehrspieler für den FC Schalke 04, für den er auch ein Spiel im DFB-Pokal-Wettbewerb (am 19. August 1992 beim 3:1-Auswärtssieg bei RSV Göttingen 05) bestritt.

Von 1994 bis 1996 spielte er für die in die neugeschaffene Regionalliga aufgestiegene SpVgg Fürth, die sich am 1. Juli 1996 den Namen SpVgg Greuther Fürth gab.

Trainer

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn erwarb Güttler die Trainerlizenz und erhielt 1996 als Trainerassistent beim 1. FC Köln seine erste Anstellung. Von 1998 bis 2001 betreute er – nun alleinverantwortlich – den ASV Neumarkt.

Als sein Jugendfreund Lothar Matthäus 2001 Rapid Wien als Trainer übernahm, wurde Güttler sein Assistent. Als Matthäus im Mai 2002 wegen "unterschiedlicher Auffassung über die sportliche Zielerreichung in der abgelaufenen Saison" geschasst wurde, musste auch Güttler gehen.[2]

Güttler betreute ab 9. April 2006 den Regionalligisten SSV Jahn Regensburg, der zu diesem Zeitpunkt auf Tabellenplatz 15 der Regionalliga Süd stand. Dort hatte er auch den späteren Waldhof-Torwart Rainer Adolf in seinem Kader. Güttler konnte den Abstieg nicht verhindern. In der Saison 2006/2007 gelang es ihm allerdings, den SSV Jahn Regensburg wieder auf Erfolgskurs zu bringen: Mit dem 4:0-Sieg über Nürnberg II konnte er am 12. Mai 2007 die vorzeitige Bayernliga-Meisterschaft feiern. Im darauffolgenden Jahr wurde trotz einer schlechten Rückrunde die Qualifikation (mit dem 9. Platz) für die neugeschaffene 3. Liga erreicht.

Trotz erfolgreicher Zeit beim SSV Jahn 2000 Regensburg suchte Güttler eine neue sportliche Herausforderung und konnte sich mit dem Jahn auf eine Auflösung seines Vertrags verständigen.[3]

Güttler wurde am 20. Juni 2008 in Burghausen als neuer Trainer der Drittliga-Mannschaft vorgestellt. Am 15. April 2009 trennte sich Wacker aufgrund der sportlichen Talfahrt von ihm.[4]

Ab der Saison 2010/2011 betreut Güttler den Süd-Regionalligisten SpVgg Weiden. Dort unterzeichnete er einen ab dem 1. Juli 2010 gültigen und bis zum 30. Juni 2012 befristeten Arbeitsvertrag, der eine Option auf Verlängerung im Falle des Aufstiegs in die 3. Liga beinhaltete.[5] Allerdings war das Engagement in Weiden nur von kurzer Dauer, denn bereits im Dezember 2010 musste der Verein wegen Insolvenz vom Spielbetrieb abgemeldet werden.[6]

Von Juni 2013 bis November 2014 trainerte er den Bayernligisten SB DJK Rosenheim.[7] Dort musste er gehen, nachdem die Sportbündler im November mit 18 Punkten auf einem Relegationsplatz gegen den Abstieg standen.[8]

Im Januar 2015 übernahm Günter Güttler für eine Saison das Traineramt des Bizirkligisten TSV Ampfing,[9] wo er die Mannschaft vor dem drohenden Abstieg in die Kreisliga rettete. Nach einer großen Verletztenmisere und nur zwei Siegen im Jahr 2016 wurde der Vertrag durch den Verein nicht über das Saisonende hinaus verlängert.[10]

So trieb es ihn als Sportlichen Leiter wieder zurück zum Landesligisten SB DJK Rosenheim. Im Sommer 2019 gab er eine Kooperation mit dem Nachbarn TSV 1860 Rosenheim bekannt.[11] Im Frühjahr 2022 musste er den Abstieg der "Ersten" in die Berzirksliga hinnehmen,[12] bevor er im Oktober seinen Rücktritt erklärte.[13]

Erfolge

Spieler

Trainer

Sonstiges

Gemeinsam mit Lothar Matthäus wirkte er 2005 als dessen Co-Trainer in der RTL II Doku-Soap Borussia Banana – Helden im Strafraum mit.

Bilder

Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
1.Bundesliga 1987-1988 SV Waldhof Mannheim 24 1
DFB-Pokal 1987-1988 SV Waldhof Mannheim 1 0
1.Bundesliga 1988-1989 SV Waldhof Mannheim 29 1
DFB-Pokal 1988-1989 SV Waldhof Mannheim 3 0
1.Bundesliga 1989-1990 SV Waldhof Mannheim 32 3
DFB-Pokal 1989-1990 SV Waldhof Mannheim 2 0

Weblinks

Einzelnachweise




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