Khaled Mesfin

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Khaled Mesfin

Khaled Mesfin (2013-2014)
Spielerinformationen
Voller Name Khaled Mesfin-Mulugeta
Geburtstag 2. Juni 1992
Geburtsort Addis Abeba, ÄthiopienÄthiopien Äthiopien
Nationalität DeutschlandDeutschland ÄthiopienÄthiopien
Größe 177 cm
Gewicht 74 Kg
Spielberater EMG Mundial
Fuss beidfüßig
Position Linker Verteidiger - Linkes Mittelfeld
Vertrag 06/2015
Marktwert 75.000 €
Vereinsinformationen DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Vereine in der Jugend
0000 – 2004
2004 – 2011
DeutschlandDeutschland DJK Hattersheim
DeutschlandDeutschland Eintracht Frankfurt
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/2011 – 06/2014
08/2014 - 06/2015
07/2015 - 06/2016
07/2016 - 01/2018
DeutschlandDeutschland Hannover 96 II
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
vereinslos
KroatienKroatien NK Inter Zapresic
34 (0)
17 (0)

30 (0)
Nationalmannschaft
DeutschlandDeutschland Deutschland U16
DeutschlandDeutschland Deutschland U17

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 22. August 2014

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Khaled Mesfin-Mulugeta (* 2. Juni 1992 (32 Jahre) in Addis Abeba) ist ein deutsch-äthiopischer Fußballspieler.

Karriere

Khaled Mesfin-Mulugeta kam im Alter von vier Jahren mit seiner Familie nach Hattersheim. In dem kleinen Ort begann auch die Fußballkarriere des gebürtigen Äthiopiers, der sich mit 5 Jahren bei der DJK Hattersheim in der F-Jugend anmeldete. Bis zur D-Jugend war Torsten Hilse sein Trainer und Förderer. „Der Khaled hat schon damals mit seinem Drang, nach vorne zu spielen, die ganze Mannschaft mitgerissen“, erinnert er sich. „Er war das Herz und die gute Seele der Mannschaft.“ Auch die 50 bis 60 Tore, die Mesfin-Mulugeta in den sechs Spielzeiten in Hattersheim pro Saison im Schnitt erzielte, waren Ausdruck seines Talents. „Damals hat er noch am liebsten mit dem rechten Fuß geschossen. Ich habe ihm aber immer gesagt, es wäre gut, wenn er auch mal den Linken nimmt“, erinnnert sich Hilse, der nun Geschäftsführer der DJK Hattersheim ist.

Im Jahr 2004 wechselte der Äthiopier nach einem halbjährigen Zwischenstopp bei Germania Okriftel in die U 13 von Eintracht Frankfurt. „Dort war ich bei einem Sichtungsturnier am Riederwald und bin der Eintracht wohl zum ersten Mal aufgefallen“, meint Mesfin-Mulugeta. Schon mit 15 Jahren spielte er die zweite Hälfte der Saison bei den U17-Junioren. Mesfin bereitete sich 2008 mit dem U17-DFB-Team als linker Außenverteidiger auf die U17-Europameisterschaft im eigenen Land vor.

„Mein erster Karriere-Höhepunkt war das erste Länderspiel gegen Italien im Jahr 2008“, erzählt Mesfin-Mulugeta stolz. Nicht nur, dass die DFB-Auswahl den Angstgegner im Test mit 1:0 besiegte, Khaled leistete als linker Außenverteidiger die Vorarbeit zum Siegtreffer. Er bereitete sich 2008 als linker Außenverteidiger in der Mannschaft des damaligen DFB-Trainers Marco Pezzaiuoli mit Mario Götze, Bernd Leno oder Marc-André ter Stegen auf die U 17-Europameisterschaft 2009 im eigenen Land vor. Leider verhinderte ein Innenbandriss im Knie die Teilnahme. Mit 21 Jahren hatte er schon 15 Länderspiele in den deutschen U 16- und U 17-Junioren-Nationalmannschaften bestritten.

Zu dieser Zeit hatten Scouts des FC Liverpool ihre Fühler nach ihm ausgestreckt. „Die eine Woche, die ich an der Anfield-Road mittrainiert habe, war bisher das Größte in meiner Karriere“, gerät Mesfin-Mulugeta ins Schwärmen. Nicht nur, dass der damals 17-Jährige in der Zweiten Mannschaft des Vereins getestet wurde, er schnupperte auch ins Profiteam hinein. „Das wäre schon ein Traum gewesen“, erinnert er sich mit etwas Wehmut. Schließlich scheiterte der Wechsel auf die Insel nicht an seinem Können, sondern an vertraglichen Unstimmigkeiten zwischen den Vereinen und seinem damaligen Berater Klaus Gerster. „Danach war ich erst einmal down“, erinnert sich Khaled Mesfin-Mulugeta an die schwere Zeit.

„Damals spielte ich mit Sebastian Jung und Juvhel Tsoumou in einem Team, mein bester Mitspieler bisher war aber ganz klar Mario Götze“, sagt der Hattersheimer. Im Sommer 2011 erfolgte sein Wechsel zur Reserve von Hannover 96 in die Regionalliga Nord, wo er auf 32 Einsätze kam. Der technisch versierte linke Außenbahnspieler zählte die Sicherheit und die Ruhe am Ball zu seinen Stärken.

Auch wenn er sich dort 2011 das Kreuzband riss, bezeichnet er diesen Schritt als „richtig“. Nach einer erfolgreichen Reha-Phase wurde er unter Valerien Ismael in der Rückrunde 2012/13 auf der Position im linken Mittelfeld zum Stammspieler und hatte nach dessen Abgang nach Wolfsburg auch beim neuen Trainer Sören Osterland gute Karten. „Beide haben mir gesagt, dass ich mein Potential abrufen soll und mich nicht mit der 3. Liga oder einem ambitionierten Regionalligisten zufrieden geben soll“, zitiert der Schüler seine Lehrer sinngemäß. „Wenn ich fit bleibe und mich in Cleverness, Robustheit und Schnelligkeit weiterentwickeln kann, ist das Ziel ganz klar die erste Bundesliga. Ob auf direktem Weg oder über einen Zweitligisten, ist mir egal.“

Im August 2014 wechselte er kurz vor Ende der Transferfrist zum SV Waldhof Mannheim,[1] Im Mai 2015 bescheinigte ihm Trainer Kocak zwar "eine gute Entwicklung",[2] aber letztlich konnte er sich nicht durchsetzen. Der Vertrag wurde am Ende der Saison aufgelöst und Khaled Mesfin war eine Saison lang ohne Verein.

Im Sommer 2016 bekam er dann ein Angebot aus der ersten kroatischen Liga von NK Inter Zapresic. Bei seinem Debütspiel für Inter Zapresic am ersten Spieltag startete er in der Startelf und wurde in der 81. Minute mit gelb/rot vom Platz gestellt! Nach einer Saison trennten sich jedoch die Wege und es ist keine weitere Station des Spielers bekannt.


Bilder

Einzelnachweise

  1. Drei weitere Kicker für Kocak-Team mannheim24.de vom 29.8.2014, abgerufen am 20. März 2020
  2. SVW arbeitet an der Zukunft mannheimer-morgen.de vom 22.5.2015, abgerufen am 1. Juni 2024

Weblinks

Quelle: http://www.kreisblatt.de/sport/main-taunus-kreis/Das-Ziel-ist-die-Bundesliga;art800,587713



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